Against ignorance – final statement

بيان

بناء على الردود العنصرية و التضليل الذي رافق بيان مقاطعتنا لمهرجان بوب كولتور نرغب بتوضيح موقفنا للمرة الأخيرة

ملخص

1- عدة فنانين أخذوا قرار المقاطعة بمعزل عن نداء حملة المقاطعة و قبل الدعوة بعدة أيام

2- منظمي المهرجان و وزير الثقافة في حكومة برلين الدكتور كلاوس ليديرير عرضوا في بيانهم التشويهي والعنصري أن الحوار والتبادل الثقافي ليس أكثر من إدعاء مسرحي، وذلك عبر اتهاماتهم الفارغة بنشر الأكاذيب – علماً أن لوغو السفارة على الموقع الرسمي للمهرجان – و أيضاً باعتبار موقفنا ناجم فقط عن كوننا “عرب” ، كريستيان مورين و مارتين هوسباغ عرضوا تمييزهم الواضح و عقدة المركزية الأوروبية بكل بشاعة ضد كل الفنانين بسبب هويتهم المفترضة “عرباً” نحن نطالب باعتذار واضح عن هذا الإدعاء والذي نراه ضمن كتلة التحريض و خطاب الكراهية والتهديدات التي نتلقاها كل يوم

3- أوقفوا هذا الاستخدام القهري لمصطلح معاداة السامية، انها في حالة مقاطعتنا تفتقد لكل التاريخية اللازمة و تتجاهل أن مقاطعتنا لم تكن ضد اليهود بل كانت ضد حكومة قمعية

الفنانون رفضوا أن يشاركوا في تبييض صورة الدولة الاسرائيلية و لذلك لغوا عروضهم في المهرجان، فعلوا ذلك لقناعتهم بضرورة فضح و عرض و مقاومة أي قمع أو تمييز.

نحن لا نقبل بأن الثقافة و السياسة صنوان لا يلتقيان أو أن فرصة مهمة للحوار الثقافي قد تلاشت، ولكي نكون واضحين هذه ليست مقاطعة عربية، كل الفنانين بغض النظر عن خلفياتهم يمكن أن يتم استخدامهم لتبييض صورة سلطة قمعية و استعلائية ولذلك يمكنهم أيضاً أن يأخذوا موقفاً ضد هذه السلطة بالذات، نتمنى من الجميع ألا يدعموا موقف أي سلطة أو سلوك قمعي

مقاطعتنا هي أداة لتسليط الضوء على أن الثقافة و الانتاج الثقافي يجب ألا يتم استخدامه من أي نظام قمعي أو عنصري أو  اقصائي في العالم بغض النظر عن نوع العنصرية، الاقصاء أو القمع، ولهذا قررنا المقاطعة ونرفض إدعاءات منظمي المهرجان أن المقاطعة جاءت نتيجة ضغط حملات المقاطعة، قطعياً إن مقاطعتنا و تعريتنا لمشاركة دولة إسرائيل كانت موقفاً شخصياً يتسق مع مواقفنا بالمجمل.

 

إن المبلغ المقدم من السفارة الإسرائيلية أو لماذا قدم هذا المبلغ ليس مهماً هنا، ما يهم هو أن السفارة قدمت كشريك للمهرجان وبهذا فالمهرجان يدعم سلوكها ويراه طبيعياً، أعضاء من الحكومة اليمينية الحالية عرضوا دائماً تصريحات معادية للعرب والسود بل وطبقوا تلك المواقف بدرجة هيكلية، إن التمييز والعنصرية ليست رأياً  يمكن تبادله في المحافل الثقافية ولا يجب أن تعامل كذلك

المقارنة بين مقاطعتنا و بين المقاطعة البغيضة ضد اليهود في ألمانيا ف القران الماضي كذلك كل الاتهامات بمعاداة السامية تفشل في ملاحظة جملة أشياء منها، أولاً: أن مقاطعتنا لم تكن ضد أشخاص بسبب هويتهم بل ضد مؤسسات، و ثانياً: أن هذا الأفتراء يعرض مقدار المركزية الأوروبية المسيطرة على النقاش الثقافي و السياسي في ألمانيا.

اتساقاً مع هذا الفهم، إن انتقادنا للدولة الإسرائيلية هو موقف ضد أي شكل من أشكال التمييز ضد اليهود، كما أننا نفهم أن إعداء  إسرائيل تمثيل كل يهود العالم يندرج ضمن سياق العنصرية البيضاء، يجب ألا يكون ضرورياً أن نوضح أنه ليس كل يهود العالم يتفقون على أن المفهوم الأوروبي للدولة الوطنية و الاستعمار الاستيطاني يمكنه أن يكون الطريق للحماية والحرية بل يناضلون بشدة ضد التمييز في كل مكان في العالم.

على أمل أن ينضم إلى دعوتنا و لنبثت أن الموقف ضد الإضطهاد ليس له علاقة بأي خلفية أو هوية بل هو دعوة عالمية، و لنثبت بأن اقصاء الإضطهاد يعتبر ضرورة من أجل لقاء صحي و حوار حقيقي بين الفنانين

 

Stellungnahme

Im Hinblick auf die überwiegend rassistische und irrführende Reaktion auf unseren Boykottaufruf, möchten wir von Mazzaj-Band unsere Entscheidung bezüglich des Boykotts von Popkultur 2017 verdeutlichen.

Ein kurzer Überblick:

  1. Mehrere Künstler*innen haben unabhängig von und eine Woche vor dem offiziellen BDS-Aufruf die Entscheidung getroffen, nicht an der Weißwaschung Israels teilzunehmen.

 

  1. Die Veranstalter von Popkultur und Kultursenator Dr. Klaus Lederer haben mit ihren verleumderischen und rassistischen Aussagen bewiesen, dass “kultureller Dialog & Austausch” zu bloßer Augenwischerei verkommt, wenn die eingeladenen Künstler*innen auf ihre Herkunft reduziert werden. Mit ihren Anschuldigungen, die Künstler verbreiteten „Fake-News“ und die Reduzierung ihres politischen Standpunkts auf ihr „Arabisch-sein“, haben Christian Morin & Martin Hossbach ihren hässlichen Eurozentrismus verdeutlicht und Künstler*innen aufgrund ihrer vermeintlichen Identität diskriminiert.

Ihre Verleumdungen stehen im klaren Zusammenhang mit der Hassrede und den Drohungen, die wir erhalten haben.  Aus diesem Grund verlangen wir eine Entschuldigung und öffentliche Stellungnahme.

  1. Stoppt die missbräuchliche Verwendung des Antisemitismus-Vorwurfs. In diesem Fall fehlt ihm jegliche historische Grundlage und ignoriert die Tatsache, dass wir nicht Juden boykottieren, sondern eine repressive Regierung. Die Künstler*innen haben ihre Teilnahme an dem Festival abgesagt, um auf die Verharmlosung des israelischen Staatsgebahrens aufmerksam zu machen sowie ihre Entschlossenheit, auf jede Form der Unterdrückung und Diskriminierung hinzuweisen und entsprechend zu handeln.

 

Wir lehnen die Unterstellung ab, dass „Kultur und Politik nichts miteinander zu tun haben“, oder dass eine „wichtige Chance für kulturellen Dialog verpasst wurde“. Eins ist sicher: Dies ist kein „arabischer“ Boykott. Alle Künstler*innen, von ihrem Hintergrund unabhängig, können dazu instrumentalisiert werden, Unterdrückung zu beschönigen oder eine Machtposition als Meinung zu verharmlosen. Daher können sie sich auch aktiv dagegen stellen. Wir möchten Sie dazu aufrufen, nicht an Veranstaltungen teilzunehmen, die diskriminierende Regime oder Einstellungen unterstützen. Unser Boykott soll verdeutlichen, dass Kultur und Kulturproduktion nicht von diskriminierenden, ausgrenzenden oder rassistischen Institutionen verwendet werden dürfen – egal welche Formen von Unterdrückung, Diskriminierung, Ausgrenzung oder Rassismus sie praktizieren.

Wir weisen daher die Behauptung der Veranstalter zurück, wir seien „einem Aufruf von BDS“ gefolgt. Nein, der Boykott war eine individuelle Entscheidung, die bei vielen Anklang fand. Wieviel oder wofür die israelische Botschaft nun finanziell beigesteuert hat, ist hier völlig irrelevant; durch ihre Präsentation als Partner werden ihre Handlungen normalisiert und befürwortet. Die Mitglieder der jetzigen rechtsgerichteten Regierung haben sich nicht nur wiederholt gegen Schwarze und Araber geäußert, sondern dies auch auf struktureller Ebene umgesetzt. Die Künstler betonen, dass es sich bei der Diskriminierung und Verfolgung von Menschen aufgrund ihrer Identität nicht um eine Meinung handelt und daher nicht als solche in einem interkulturellen Dialog ausgetauscht werden kann.

Der Vergleich zwischen unserem Boykott und den abscheulichen antisemitischen Boykottkampagnen in Deutschland sowie die Antisemitismus-Vorwürfe ignorieren zum einen, dass unser Boykott gegen eine Institution gerichtet ist, nicht gegen Menschen aufgrund ihrer Identität. Zum anderen zeigen diese Verleumdungen den Euro-Zentrismus, der das Denken und die Debatte in Deutschland bestimmt.

Unsere Kritik am israelischen Staat steht im Einklang mit unserem Widerstand gegen jegliche Form der Diskriminierung von Juden, da wir den Anspruch Israels, Juden auf der ganzen Welt zu vertreten, als Artikulation von weißer Vorherrschaft verstehen.  Es sollte überflüssig sein, darauf hinweisen zu müssen, dass nicht alle Juden das europäische Konzept der Nationalstaaten und des Siedlerkolonialismus als Weg zur Sicherheit und Freiheit betrachten, sondern allerorts gegen Diskriminierung kämpfen.

Wir werden diese Debatte in der Zukunft weiterführen und uns weiterhin gegen Unterdrückung und Diskriminierung einsetzen. Und hoffentlich werden noch mehr Künstler beweisen, dass Widerstand gegen Unterdrückung keine Frage der Identität oder Herkunft ist, sondern dass der Ausschluss von Unterdrückung für eine gesunde Begegnung und Debatte zwischen Künstlern notwendig ist.

 

Statement

In response to the predominantly racist and misinformed reaction to our call to boycott Mazzaj-Band would like to clarify our position regarding the boycott of Popkultur 2017.

A short summary:

  1. Several artists took the decision to boycott independent from and several days BEFORE the official BDS callout.
  2. The organisers of Popkultur and Senator Dr. Klaus Lederer demonstrated with their defamatory and racist statements, that “cultural dialogue & exchange” is nothing more than patronising tokenism. With their vicious accusations of “Fake-News” (sic) and reduction of the artist’s position to their “Arab-ness”, Christian Morin & Martin Hossbach exposed their ugly euro-centrism and discrimination against the artists because of their assumed identity. We demand an apology for their defamations, which we see part and parcel of the hate speech and threats we received.
  3. Stop the abusive use of the anti-Semitism accusation. It lacks any kind of historicity in this particular context and ignores the fact that we did not boycott Jews, but an oppressive government.

The artists refused to take part in the whitewashing of the Israeli state and therefore cancelled their performance in the festival, did so because of their dedication to actively expose and resist oppression and discrimination. We reject the claim that “culture and politics have nothing to do with each other”, or that an “important chance for cultural dialogue was missed”. To be clear: This is not an “Arab boycott”. All artists, independent from their background, can be instrumentalised to give oppression a nicer face or conflate position of power with opinion. That’s why they can also take active stand against it and we call upon you to not take part in events that endorse oppressive regimes or attitudes.

Our boycott is a tool to highlight that culture and cultural production must not be used by any oppressive discriminatory, exclusionary or racist system no matter what forms of oppression, discrimination, exclusion or racism it practices. That’s why we took the decision to boycott and reject the organisers of Popkultur’s claim that we “followed a call by BDS”. No, the boycott and exposure of the Israeli partnership was an individual decision that resonated with many.

The amount of money that the Israeli embassy contributed or what for is not relevant here, more important is that it is displayed as a partner and its actions therefor normalised and endorsed. Members of the current right-wing government not only repeatedly declared anti-Black and anti-Arab attitudes, it implements these attitudes also on a structural level. The discrimination and persecution of people because of their identity is not an opinion that can be exchanged in an intercultural dialogue.

The comparison between our boycott and the abhorrent anti-Semitic boycott campaigns in Germany as well as the accusations of anti-Semitism fail to notice that firstly, our boycott is directed against an institution, not against people because of their identity and secondly, these defamations expose the Euro-centrism dominating the debate and thinking in Germany.

In line with this understanding, our criticism of the Israeli state is a stand against any form of discrimination against Jews, as we understand Israel’s claim to represent Jews all over the world as an expression of white supremacy. It shouldn’t be necessary to explain that not all Jews consider the European concept of Nation-states and settler colonialism as way to safety and freedom, but instead fight against discrimination everywhere.

Hopefully many more artist will prove that a stand against oppression is not a question of identity or background, but that the exclusion of oppression is a necessity for a healthy encounter and debate between artists.

 

 

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clarification about the responses to our boycott statement

#توضيح #clarification #English_below
بعد قرارنا بمقاطعة مهرجان بوب كولتور بسبب علاقة الشراكة بين المهرجان و الحكومة الإسرائيلية، وصلتنا الكثير من الرسائل والتعليقات التي يتهمنا فيها مناصري دولة الإجرام الإسرائيلية بتلك الكلمات الفارغة التي يعيدون تكرارها في كل المحافل نحن معادين للسامية، نازيين، إسلاميين” نحن في الحقيقة نرى النقاش حول ذلك نقاش تافه و غبي بالمطلق و يعكس طريقة تفكير مسطحة و ضمن سياق المركزية الأوروبية، فمصطلحات كالنازية و معاداة السامية تطورت ضمن سياق سياسي و اجتماعي خاص بالمجتمع الأوروبي والغربي، فكلمة سامية فقط في الأدب السياسي الأوروبي كانت ترمز إلى اليهود وحدهم، فمن حيث جئنا – إذا أردنا الموافقة على الخواء الفكري المسمى نظرية الأعراق ونحن لا نوافق على صحتها- فنحن أيضاً من الشعوب السامية، بالإضافة إلى أن كل تلك الكلمات التي أتهمنا بها لا تناسب وضوح هوية الفرقة المعادية للتفرقة القومية، الطبقية، المركزية الغربية، التحيز الجنساني، العنصرية أو أي نوع من أنواع التمييز بناء على أي نوع من أنواع التقسيم وهي بذلك تعكس موقفهم التمييزي وليس موقفنا.
ولكي نكون منسجمين مع طريقتنا في التفكير، فوضوحاً بأن موقفنا لا يختلف إطلاقاً عن موقف رفاقنا اليهود الذين دعموا موقفنا –موضح بالصور دعم مجموعتان يهوديتان- و يكفي أن نقول أنه حتى أشهر كاتب إسرائيلي أموس عوز دعا إلى مقاطعة أي نشاط ممول من قبل السفارة.
لذا فمن الواضح أننا لن نعطي أية أهمية لكل تلك التعليقات و التهديدات التي وصلتنا من هذا النوع.
ونود التوضيح مجدداً بأن مقاطعتنا هي أداتنا كي لا يتم استخدام الفن من قبل أي نظام قمعي، اقصائي، تمييزي أو عنصري بغض النظر عن طبيعة الاضطهاد، الاقصاء، التمييز أو العنصرية.
كذلك بالرغم من أننا نفهم كل الدعوات التي وجهت للفنانيين العرب الأخرين للمقاطعة، و علماً بأننا لا نتفهم إطلاقاً اعتبار موقفنا ناجم عن شعور قومي عربي. نحن نرى ضرورة أن توجه هذه الدعوات إلى كل الفنانيين المشاركين في المهرجان بغض النظر من أين هم، فمقاطعة الأنظمة والحكومات القمعية والعنصرية لا يجب أن تكون واجب العرب وحدهم دون غيرهم، يجب أن تكون واجباً على كل من يرى واجب الفن أن يدعم حقوق من لا يدافع العالم عن حقوقهم، و واجب الفن أن يسعى إلى مساءلة كل ما لم يتم التساؤل عنه، و المساس بكل ما لا يمس به من علاقات قوة توجه ضد الضعفاء في العالم.
ولذلك أرفقنا برنامج المهرجان و نطلب منكم توجيه رسائل للجميع ومطالبتهم بالمقاطعة، يمكن كتابة شيء توضيحي لكل فنان أو فنانة أو إرفاق بيان المقاطعة الخاص بنا.
After our decision to boycott Pop-Kultur Festival 2017 because of their partnership with the Israeli government, trolls of German Antideutschen and supporters of the Israeli criminality started attacking us repetitively with vicious terms; we were called “Nazis, Islamists, Antisemites”.
As stupid as this “line of argument” is, it reveals much about the movement’s Eurocentricsm. Those forms of hatred “Antisemitism and Nazism” evolved and were practiced within the European context. It evolved only in Western culture and political literature that the term Semite includes only Jews; for based on where we are from – if we believed in race theory which we do not – we are called Semite as well.
Therefore if you use those terms against a band that clearly positions itself against Nationalism, Classism, Eurocentrism, Sexism, Racism, and any other forms of discrimination based on division, you’re more revealing your own bigotry than ours.
So clearly, all the comments and threats in this style that we are receiving are not something that we take very seriously.
Our stand against the discriminatory, racist and colonial policies of the Israeli government is shared by our Jewish comrades as it goes beyond identity politcs.
We understand boycott as tool to raise a debate about what role art and cultural production has in society.
We see boycott as a tool to highlight that culture and cultural production must not be used by any opressive discriminatory, exclusionary or racist system no matter what forms of oppression, discrimination, exclusion or racism it practices.
Further we would like to distant ourselves from any “Nationalist or Pan-Arabist” motivation for our boycott. A call to boycott should not only be addressed to Arab artists, but all participants presenting at an event funded by the Israeli embassy. Taking an active stand against all forms of discrimination shall not only concern Arab participants, but everyone who believes in the role of art and artists as those who are supposed to keep on questioning what is not questioned and tackling power relations in order to dismantle them.
Therefore please ask all the other participants (http://www.pop-kultur.berlin/en/program/) to join the call for boycott, write them in your own words or use our statement.

boycott Pop-Kultur Festival مقاطعة مهرجان بوب كولتور

Statement on boycotting Pop-Kultur Festival 2017
#English_below
بيان حول قرارنا بمقاطعة مهرجان بوب كولتور 2017
المشاركة اعتراف ..ونحن لن نعترف
مجدداً نجد أنفسنا في موقف لا يمككنا فيه إلى المقاطعة هذا ما يحتمه التزامنا السياسي الذي جعل من مزاج ما هي عليه، ولهذا نعلن وبكل فخر مقاطعتنا للمشاركة في مهرجان بوب كولتور.
منذ مدة تمت دعوة أبو حجر من فرقة مزاج مع جيميك جيموفيت لتقديم حفل في مهرجان بوب كولتور في برلين أحد أهم المهرجانات الموسيقية في المدينة، وبناء على هذه الدعوة قام الموسيقيان ولفترة طويلة بالتحضير لمشروع جديد كان من المقرر إطلاقه خلال المهرجان بعنوان “أوسلندر بيهوردي- مكتب الأجانب” وكان هدف المشروع الأساسي السخرية عبر الموسيقى والكلام من العقلية التي تحكم مكتب الأجانب التابع للحكومة الألمانية في تعاملهم مع كل من يحتاج إلى أسباب ليثبت رغبته في الإقامة في ألمانيا.بالإضافة إلى النقد الساخر من عقلية التسامح مع الاختلاف و العقل الأوروبي الاستعلائي والاستعماري.
لأشهر طويلة عمل االموسيقيان معا و تم توقيف أي فعالية أخرى بهدف استثمار كل الوقت اللازم لإنجاح هذا المشروع ولتقديم عرض يناسب أهمية المحتوى والذي يرى كلا الموسيقيان أنفسهما معنيان به شخصياً.
وكما أننا في فرقة مزاج قد تعرضنا سابقاً لتجربة وجدنا أنفسنا فيها نقاطع مهرجاناً أخر قبل ساعات قليلة من عرضنا بسبب وجود محاولات لتلميع صورة دولة إسرائيل متجاهلاً سلوكها الاستيطاني، العنصري والإجرامي، فقد تأكدنا قبل الموافقة على المشاركة في مهرجان بوب كولتور من معرفة جميع التفاصيل عبر النسخ السابقة من المهرجان ولم يكن هناك أي إشكاليات أو نقاط تتعارض مع إدراكنا و مواقفنا السياسية والاجتماعية فوافقنا على المشاركة، كل شيء كان جاهز للمشاركة في المهرجان حتى وجدنا على موقع النسخة الجديدة من المهرجان أن سفارة دولة إسرائيل في برلين هي أحد الشركاء الداعمين للمهرجان.
لم نفكر لدقيقة بأن مهرجاناً يقبل بشراكة سفارة تمثل بلداً وحكومة كحكومة الليكود برئاسة نتنياهو ليس مكاناً يتسع لنا، فالقبول بوجود سفارة حكومة استيطانية في كشريك للمهرجان يعتبر بمثابة تلميع صورة لتلك الحكومة هذا يلغي أي دور أخر للمهرجان في جمع الثقافات المختلفة على خشبة مسرح واحدة، لسنا نتحدث هنا عن ثقافة و ثقافة بديلة القضية قضية موقف سياسي من حكومة استيطانية ولو قبلنا بأن الخلاف معها هو مجرد خلاف ثقافات لكان الحري بنا أن نقبل بأن الخلاف مع النازيين و العنصريين والمصابيين برهاب المثلية هو خلاف ثقافات لا أكثر.
و بناء على هذا و لكي نصبح متسقين مع وعينا السياسي الرافض دائماً لكل ما هو استعماري، توسعي، عنصري، قمعي وقائم على الاضطهاد والتمييز فنحن وبكل فخر نعلن انسحابنا من المشاركة و نعتبر أن المشاركة بالنسبة لنا هي بمثابة الموافقة على كل ما تمثله سفارة دولة وحكومة اسرائيل من سلوكيات عنصرية و تمييزية.
ونحن إذ نوجه دعوتنا إلى كل الفنانين المشاركين في المهرجان إلى اتخاذ موقف مشابه فإننا ننطلق من أن دور الفن ينحو إلى أبعد من كونه مجرد أداة للترفيه عن الناس أو مجرد عرض على خشبة مسرح، الفن إن لم يكن في مواجهة دائمة مع كل ما هو تمييزي و عنصري فإنه يتحول إلى هرج فارغ يقل من قيمته ومن قيمة الفنان.
نود أن نقدم أعتذارنا إلى كل من كان ينتظر العرض، و نحن نؤمن بأن من كان يرغب في سماع ما كان من المفترض تقديمه لن يعوزه الوعي اللازم لتفهم موقفنا.
الحرية لكل الشعوب المضطهدة
أبو حجر – فرقة مزاج
Participation is acceptance… We will never accept.
Again we find ourselves in a position where we are left with no other option than to boycott; an action that stems from our political commitment which made Mazzaj what it is. Therefore we proudly declare our boycott of Popkultur festival.
A couple of month ago, Abu Hajar from Mazzaj was invited together with Jemik Jemowit to perform at Popkultur-Berlin, one of the most important music festivals in the town. The two musicians worked for a long time together in order to prepare a new music project that includes their music in addition to their critiques towards the “welcoming culture, the whiteness of Germany, the fortress Europe”. They decided to call their project “ausländerbehörde- foreigners/aliens bureau”, as this institution represents the peak of oppression of people who are obliged to provide “reasons” for why they want to stay in Germany. The two musicians decided to use this institution’s name as it exposes the shallowness of the German government’s attempt to portrait itself as welcoming, tolerant and open.
This project is the musician’s declaration of their break with the European values of modernity and cosmopolitanism.
Despite our efforts to make sure that the events have no partnership with or endorsement of institutions, states or organizations that act against our political or social convictions, Mazzaj has previously been exposed to a situation in which we had to boycott – only hours before its beginning it became clear that another festival was trying to whitewash the colonial, racist and discriminatory behavior of the Israeli state. Since we found no indication of a problematic position of Popkultur in the previous years’ editions, we accepted to participate; everything was ready for our gig, until some days ago when we discovered that the embassy of the Israeli state is a partner in this year’s edition of the festival.
It did not take us a minute to know what we had to do; we will not participate in a festival that accepts the partnership with an embassy representing a state and a government –Led by right wing party Likud and Netanyahu – which openly declared on many different occasions anti-Arab, anti-Muslim and anti-Black attitudes. Given this and its perpetration of all previous government’s colonial behavior, we understand the partnership with an embassy as an attempt to whitewash the image of its government and an endorsement of its behavior.

The festival’s declared aim to bring artists from different backgrounds together on one stage cannot be achieved under such conditions.
Our stand is not against a culture, but resistance against a discriminatory, colonial government. It is not merely an opinion that we disagree with, but a whole set of oppressive structures, manifesting themselves in the policies of the Israeli state.
It is not only a matter of differing opinions, as it is demonstrated in what we assume is our common understanding: Neo-Nazi, racist, anti-Semitic or homophobic bands should have no platform to promote their discriminatory attitudes and hate speech. We would not consider the presence of such a band as an opportunity for a constructive exchange. Our refusal to share the platform with the representatives of an oppressive government is in line with the above understanding.
Considering this and to be consistent with our political commitment against any form of oppression, colonialism or discrimination we proudly declare our withdrawal from the festival as long as it endorses the discriminatory policies of the Israeli state by collaborating with and displaying its logo. Hence we consider the participation in it as an acceptance to all what this embassy represents.
We call for all the participating artists to take a similar position to prove that art is still a message that goes beyond a single act on a stage, that art is a position against all what is regressive and discriminatory in this world.
We would like to apologise to all our people who were looking forward to listen to what we were going to present and we keep the hope that ausländerbehörde will see the light on a different platform.
Freedom to all the oppressed people.
Abu Hajar from Mazzaj Rap Band

mazzaj

A solidarity party to support the work and mobilization for the actions against G20 meeting in Hamburg

meet us we will be performing live in Berlin Saturday at 24/06/2017 live at “Uberraschung”

starting from 10.00 p.m

Überraschung

Gustav-Adolf-Straße 158/159 (Tram M2, 12, M13), 13086 Berlin
حفلة تضامنية لدعم النشاطات والحشد من أجل المظاهرة المناهضة للقاء الدول ال20 العظمى في هامبورغ
كونوا موجودين مزاج رح تقدم مجموعة من الأغاني على منصة الأوباراشونغ ب برلين ب يوم 24/06 على الساعة عشرة المسا
العنوان

Überraschung

Gustav-Adolf-Straße 158/159 (Tram M2, 12, M13), 13086 Berlin
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Mazzaj And The Raboratory live at YAAM 

mazzaj and the Raboratory will be performing live the 1st of may at 19:30 come along it’s gonna be amazing 

address:

An der Schillingbrücke 3

10243 Berlin, Germany

مزاج و الرابوراتوري رح نكون سوا مع ناسنا ب واحد ايار ب ياام برلين عالساعة و نص …تعوا نكمل الطريق..

العنوان

An der Schillingbrücke 3

10243 Berlin, Germany

statement on Nachbarschaft festival

بيان من فرقة مزاج حول مقاطعة مهرجان “ناخبارشافت”
نحن فرقة مزاج قمنا بإلغاء مشاركتنا في مهرجان ناخبارشافت في برلين والمنظم من قبل منظمة فريديركسهاين هيلفت و الذي اقيم في روزيز برلين.
نحن كنا نعلم مسبقاً ان المهرجان منظم كجزء من ثقافة “الأهلا باللاجئين” و عقلية “المساعدة” و على الرغم من أننا نرى في تلك الثقافة نوع أخر من الشعور بالتفوق و جزء من نظام الإذلال الممنهج للاجئين والذي يعمل بشكل مقصود أو غير مقصود على توصيف “اللاجئين” كأشخاص ضعفاء يحتاجون المساعدة و الشفقة بالإضافة إلى ذلك فإن تلك العقلية تعمل دائما على فصل وجود اللاجئين عن الأسباب السياسية لذلك الوجود ما نراه ضمن سياق ميراث العقل الاستعماري و المركزية الغربية للتعامل مع أناس و عدم تسيس وجودهم السياسي بطبيعته، كررنا أكثر من مرة أن رسم الأشجار في السجن أو المنفى لن يغير من طبيعته القهرية، فصل اللجوء عن المنفى موروث استعماري يجب انهاءه، بالإضافة إلى أن احساسك بتقديم المساعدة للأخرين يجعلك مباشرة تشعر بقوتك مقابل من لا يملكون القوة.
بالرغم من كل هذا، نحن لم نرفض يوماً المشاركة في أي من هذه النشاطات لأننا نؤمن تماما بأن واجبنا أن نقول هذه الكلمات مباشرة لهم و تحفيز أنماط تفكير مختلفة حول موضوع نقدر بأنه جديد نوعاً ما على المجتمع الألماني و ناشطيه لذا قبلنا الدعوة للمهرجان.
و في نفس اليوم قمنا بقراءة أخيرة لمعلومات المهرجان لنفاجئ بأنه ومن بين ست عروض موسيقية في نفس اليوم، قرر المنظمون عدم ذكر جنسيات كل العروض الموسيقية المشاركة إلا جنسية موسيقية واحدة رأى المنظمون أن ذكر جنسيتها بالغ الأهمية كانت موسيقية “إسرائيلية”
مهرجان منظم من أجل اللاجئين، و يعلم المنظمون بأن الكثير منهم هم لاجئون فلسطينيون تعرضوا للنفي من أوطانهم بسبب “دولة اسرائيل” لا يمكن أن نرضى الوقوف على خشبة مسرح تتباهى بهوية استعمارية شردت و طردت جزء من جمهور تلك الخشبة؟ لم ولن نشارك في شيء كهذا لم نستطيع فهم لماذا الترويج لجنسية الفنانة “الاسرائيلية” فقط كان بالغ الأهمية للمنظمين حيث لم يغفلوا ذكر تلك الحقيقة في اللغات الأربع التي تم ترجمة النص إليها، نحن نرى في ذلك إساءة تماماً كدعوة فنان موالي للأسد للغناء لجمهور أغلبهم منفي خارج وطنه بسبب الأسد.

و حينما قمنا بالتحدث مع أحد المنظمين لتوضيح سبب رفضنا المشاركة قالت: إنه خطأ غير مقصود و أن ذكر جنسية الإسرائيلية كان ضروريا لأن أسماء كل الفرق الأخرى كانت توحي بأنها غير ألمانية أما إسمها فلم يوحي بشيء لذا كان ضروريا القول بأنها ليست ألمانية،
كان يمكن لنا أن نتغاضى عن تلك النقطة لولا ثلاث بنود أساسية:
1- هوية ألمانية، ما هو ألماني وما هو ليس ألماني، لماذا فرق مثل مزاج، ديجي بدر، كامبينيرو كارلو، لم من المستبعد أن تكون تلك أسماء فرق ألمانية؟
2- كونه خطأ غير مقصود يجعله أسوأ هذا يعني أنهم لم يقوموا بالتفكير بنتائج و تأثيرات هذا الفعل على من قاموا بتنظيم الفعالية من أجلهم.
3- لا نفهم لما من الضروري توضيح أنه لا توجد أي فرقة ألمانية ضمن الفرق المشاركة؟ لا يمكننا أن نكون جزء من أي مهرجان يستثنى فيه مشاركة فرقة ألمانية أو من أي مكان أخر.
نود الإعتذار ممن ذهب إلى المكان و لم يجدنا، نود الإعتذار من رفاقنا و العائلة جميعاً لعدم رؤيتهم في ذلك اليوم، إنه جزء من إحترامنا لنفسنا و لكرامة الناس بألا نشارك في مكان لا نشعر بالإنتماء له و لعقلية تنظيمه.
فرقة مزاج

Statement on Mazzaj Rap boycotting Nachbarschaftsfest
We in Mazzaj Rap Band were suppose to have a show in Nachbarschaftsfest organized by Friedrichshain hilft an event which took a place in 23/04/2017 at Rosis Berlin.
We knew already that it is organized as a part of the “Welcoming Culture” and “Help” approach, despite that we see in this another form of superiority and that it is a part of the humiliation system that intentionally or unintentionally help in categorizing people and stigmatizing refugees as powerless entities that need help and pity and disconnect the existence of refugees from its political causes which we see within the context of a set of colonial-inherited west-centric behaviors to deal with people and depoliticize their existence which is political by nature and we always made a clear statement that says: drawing trees in camps or jails wouldn’t change their opressive nature, disconnecting asylum from exile is a colonial-inherited behavior that has to be toppled plus thinking that you are doing good for people makes you automatically enjoy your power in front of powerless people.
Despite that we never refused to join any of those initiatives, we deeply believe our place is to be there too saying our words and trying to stimulate other form of thinking toward the topic which is a new exposure to the German society and activists so we accepted the invitation.
At the same day of the event while reading the description we noticed that among the six different music acts in line, the organizers did not mention the nationality of all of them only one artist the organizers thought it is so important to mention her nationality she was the an “Israeli Musician”
A festival organized for refugees and many of them are Palestinian refugees who are in exile because of the state of Israel, we won’t share the stage under those conditions, we couldn’t understand why it was so significant to advertise the nationality of the only Israeli act during the show., we see that as disrespect exactly like inviting a Pro Assad artist to sing for Syrians exiled out of Syria because of Assad.
And while talking to one of the organizers about it, she said: it was unintentional and that it was necessary because all the other acts are obvious by the name that they are Non Germans only the Israeli artist her name doesn’t reflect to her nationality.
That could be a point which does not worth mentioning unless it has to do with:
1- The identity of Germany, what is German and what is not, why Mazzaj, DJ Badre or Compañero Carlo can’t be German band names.
2- Unintentional error means they didn’t even think of the consequences of that error on people’ that they are organizing the event for them.
3- We can’t understand why it is important to make it clear that there are no German bands on that event, we can’t be a part of a music festival that exclude German or other bands
We would like to apologize for people who joined and waited for our act, we apologize for our comrades and the family for not seeing them that day, but it is a part of our respect for ourselves and for dignity of people not to be in a place that we don’t feel belonging to it or the mentality that organized it.
Yours: Mazzaj Rap Band